Die Akteure
Jenoptik
Wir lieben Kunst.
Seit unserer Gründung 1991 unterstützen wir Projekte rund um Licht, Optik und Wahrnehmung. Jenoptik organisiert eine eigene kleine Ausstellungsreihe „tangente“, die es schon seit 1994 gibt. Seit 2021 haben wir sie als „tangente digital art“ mit großen Projektionen an die Fassade des Ernst-Abbe-Hochhauses, unserem Hauptsitz, verlegt – sichtbar für alle im öffentlichen Raum. Darüber hinaus haben wir auch immer wieder Kunstprojekte der Universität Jena, des Jenaer Kunstvereins und der Stadt Jena unterstützt und organisieren Kunstprojekte mit Partnern, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Unsere Kunstsammlung umfasst rund 500 Werke, die sich unsere Mitarbeitenden für die Gestaltung ihrer Büros ausleihen können. Auch die drei Stella-Skulpturen „Newburgh“, „Bear Mountain“ und „Peekskill“ auf dem Ernst-Abbe-Platz gehören zur Jenoptik-Sammlung.
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Kustodie (Kunstsammlung) der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde 1971 gegründet und betreut heute einen Bestand von ca. 2.000 Kunstwerken, der von Bildnissen aus der universitären Gründungszeit im 16. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Werken deutscher und internationaler Strömungen reicht. Dazu gehören u.a. die Gemäldesammlung und der umfangreiche Grafikbestand, bestehend aus historischer Druckgrafik und künstlerischen Arbeiten aus der Zeit der DDR sowie ein umfangreicher Bestand an plastischen Werken, von denen das Werk Garrison von Frank Stella in zweifacher Weise einen zentralen Platz in der Kunstsammlung einnimmt: Als Geschenk des Künstlers zum Dank für die Verleihung der Ehrenpromotion der Philosophischen Fakultät der Universität Jena im Jahr 1995 ist Garrison als eine der wenigen Großplastiken der Universität als Teil des Skulpturenensembles des Ernst-Abbe-Platzes und damit befindet sich an einem der wichtigsten stadthistorischen Orte Jenas. Hier wird das Werk von einer recht heterogenen Öffentlichkeit regelmäßig gesehen, umgangen und bewertet. In dieser bis heute stark diskutierten Aufstellung bedarf Garrison wie auch die anderen drei Werke unserer besonderen Pflege und Vermittlung.
Huber-Treff
Die Kunsthandlung Huber & Treff ist seit 1999 eine lebendige Schnittstelle der Jenaer Kunstszene und damit weit mehr als eine Galerie. Armin Huber und Torsten Treff verstehen ihre Arbeit nicht nur als reinen Kunsthandel, sondern als leidenschaftliches Engagement für zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten. Mit ihrem feinen ästhetischen Gespür wählen sie Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland und dem Ausland aus – dabei zählt für sie nicht der große Name, sondern die Qualität und Authentizität der Arbeiten.Die Bezeichnung »Kunsthandlung« trifft es deshalb perfekt: Huber & Treff handeln nicht nur mit Kunst – sie handeln für die Kunst. Leidenschaftlich, qualitätsbewusst und mit einem weit verzweigten Netzwerk setzen sie Akzente in der Gegenwartskunst und schaffen so einen Ort, an dem Kunst lebt, wächst und verbindet. Gleichzeitig kuratieren Sie die Kunstsammlungen regionaler Unternehmen, wie die der JENOPTIK AG.
Stadt Jena
Jena ist eine junge, lebendige Universitätsstadt, geprägt von exzellenter Wissenschaft, innovativen Hightech-Unternehmen und dynamischem studentischem Flair. Das kulturelle Leben der Saalestadt ruht auf einer tief verwurzelten Tradition: Es erwächst seit jeher aus bürgerschaftlichem Engagement und den vielfältigen Hochschultraditionen. Ob in den Zirkeln der frühen Romantik oder im altruistischen Unternehmertum von Abbe, Zeiss und Schott – Kultur wurde in Jena schon immer direkt aus der Mitte der Gesellschaft getragen.
In diesem Sinne gestalten das Dezernat für Bildung, Jugend, Kultur und Sport sowie der Eigenbetrieb JenaKultur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die kulturelle Zukunft der Stadt. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der Frank-Stella-Figurenpark auf dem Ernst-Abbe-Platz: Ein Kunstensemble von weltweiter Strahlkraft, zu dessen Erhalt und harmonischer Neugestaltung im Raumkonzept sich die Stadt ausdrücklich und dankbar bekennt.
recover Stiftung Jena
Die recover Stiftung wurde 2021 aus einer Initiative Jenaer Unternehmen heraus gegründet. Ursprünglich als solidarische Antwort auf die Auswirkungen der Pandemie auf Kunst, Kultur und Vereinswesen gedacht, hat sie sich zu einer fest verankerten Akteurin der Jenaer Kulturlandschaft entwickelt.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die gezielte Stärkung von Kulturschaffenden, Initiativen und gemeinnützigen Akteuren vor Ort. Mit ihrer Förderung schafft die recover Stiftung Freiräume für künstlerische und kulturelle Vorhaben und trägt dazu bei, bestehende Strukturen zu sichern, neue Impulse zu ermöglichen und die kulturelle Vielfalt der Stadt weiterzuentwickeln. Kennzeichnend ist dabei die konsequente lokale Ausrichtung: die recover Stiftung wirkt in Jena für Jena.
Ein Kunsthaus für Jena e.V.
Der Förderverein „Ein KUNSTHAUS für Jena e.V.“ macht sich seit seiner Gründung dafür stark, Bildende Kunst in Jena sichtbar, zugänglich und erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Idee eines Kunsthauses für Jena: ein Ort, an dem die bedeutende Kunstsammlung der Stadt dauerhaft ein Zuhause findet und zugleich Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven entsteht. Mit Ausstellungen, Vermittlungsformaten und öffentlichen Veranstaltungen bringt der Verein unterschiedliche Menschen mit Kunst zusammen. Er möchte Interesse wecken, den Blick auf Kunst im öffentlichen Raum schärfen und den Austausch darüber anregen, welche Rolle sie in einer lebendigen Stadt spielt.